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Uraufführung 25.09.1997
Die Lebensräume der Menschen spielten eine tragende Rolle. Die Produktion »Zweiland« führte in einen öffentlichen Raum: die Straße. Die Dynamik und das pulsierende Lebensgefühl der Straße spiegelten sich in den rhythmischen Bewegungssequenzen wider. Im Unterschied zu »Allee der Kosmonauten«, wo sich Sasha Waltz durch konkrete soziale Lebensverhältnisse inspirieren ließ und diese in einem verfremdeten Realismus auf die Bühne brachte, suchte sie in »Zweiland« eher eine poetische Annäherung an das Thema »Bilder aus Deutschland«.
Gesellschaftliche Verhältnisse wurden auf der zwischen-menschlichen Ebene dargestellt und dadurch direkter erfahrbar. Die symbolische Zahl »Zwei« wurde in verschiedenen Formen sichtbar: Zusammenwachsen, Zweisamkeit und Entzweiung, Verzweiflung. Absurde Alltagssituationen wechselten sich ab mit Charakterstudien und märchenhaften Bildern. Deutsche Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten wurden von den Darstellern selbst interpretiert und ließen so Musik und Tanz zu einer Einheit verschmelzen.

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Regie
Choreographie
Sasha Waltz
Bühne
Thomas Schenk
Sasha Waltz Kostüme
Sasha Waltz & Guests
Annette Bätz
Musikalische Leitung
Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
Licht
Martin Hauk
Choreographie
Tanz
Luc Dunberry
Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
Nicola Mascia
Klaus Jürgens / Grayson Millwood
Claudia de Serpa Soares
Takako Suzuki
Laurie Young
Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Berliner Festspiele GmbH, Grand Theatre Groningen, der Schauburg München und Staatsschauspiel Dresden. Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.
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